YARD GROUP
2026 · laufend
Website, Landingpage und Performance-Werbung
MarktDeutschland, Hamburg
ArbeitWebsite · Landingpage · Werbung
InfrastrukturGTM · GA4 · Cloud
StatusLive · Tracking aktiv
Mehr zum Zeitraum

Start bei null: Website, Landingpage und messbare Werbung in Deutschland
Bauunternehmen in Hamburg, Bereich Renovierung — Projektarbeit zur Anwendung meiner MarTech- und KI-Kenntnisse. Website und Landingpage für YARD GROUP habe ich vollständig nach dem Brandbook des Kunden entworfen und gebaut: Monochrom, Schriftart Sora, eigene Farbpalette. Auf der Landingpage sind Consent Mode und der korrekte Umgang mit Cookies eingerichtet — auf dem deutschen Markt ist das Voraussetzung für die rechtmäßige Datenerfassung, keine Option. Die Seite entwickelt sich fortlaufend weiter: Änderungen erscheinen regelmäßig und dienen einem Ziel — mehr Conversion zur Anfrage.
Im ersten Monat lief die Werbung auf der Hauptseite direkt für drei Bereiche gleichzeitig: Renovierung, Möbel und Design. Die Kampagne wurde manuell aufgebaut und geführt — Analyse der Wettbewerber in der Live-Suche, Semantik, Geo, tägliche Bereinigung der Suchanfragen. Dieser Monat brachte die zentrale Erkenntnis: Das vorhandene Budget reicht nicht für drei Bereiche gleichzeitig, die Mittel verteilen sich zu dünn und keiner erreicht Volumen.
Auf Basis der gesammelten Daten zu Wettbewerbern und Suchanfragen habe ich vorgeschlagen, den Fokus auf einen Bereich einzugrenzen und dafür eine eigene Landingpage zu bauen — Renovierung, darin Malerarbeiten. Die Positionierung kam aus derselben Suche: Die Auktion halten Vergleichsportale, den Preis pro m² zeigt niemand, daraus entstand „direkt vom Betrieb, ohne Vermittler, fester Preis pro m²". Die weitgehend passende Option (Broad Match) habe ich deaktiviert, weil die Daten Ausgaben ohne Conversions zeigten, und die Liste der Negativ-Keywords habe ich von 75 auf 100 erweitert. Die tägliche Analyse der Suchanfragen deckte ein Preissegment auf — die neue Anzeigengruppe erzielte eine CTR von 19,6% gegenüber 7,5% im Kernbereich; die Kampagne insgesamt läuft bei rund 8,2% CTR (Ø) und etwa 3,3 € CPC. A/B-Test der Überschriften: Das PAS-Szenario schlug AIDA um das Dreifache.
Ab dem zweiten Monat, als der manuelle Kreislauf lief, habe ich das Projekt auf Automatisierung umgestellt: eigenes Projekt in Google Cloud, Zugriff auf Ads, GTM und GA4 über OAuth statt manueller Anmeldung mit Bestätigung — bis hin zur programmatischen Kampagnensteuerung über die Google Ads API v22: Anzeigengruppen, Keywords und Negativ-Keywords werden per API angelegt, mit validateOnly als sicherem Probelauf vor dem Schreiben. Aus dieser Anbindung ist ein vollautomatischer Daily-Digest-Robot entstanden (Details unter „KI & Automation") — er liest das Konto selbstständig aus, verdichtet die Zahlen per LLM zu einem Report und schickt ihn nach Telegram, serverlos und ohne mein Zutun. Der wichtigste Effekt: die Möglichkeit, das Tracking als Kette zu prüfen — Sender, Übertragung, Empfänger. Ein Ereignis, das vom Button abgesendet wurde, bedeutet noch keine gezählte Conversion, und die Abweichung zwischen diesen Gliedern zeigt sich erst bei der Messung.
Nach den Optimierungen kommen die ersten stabilen Kontakte: 6 Anfragen in 14 Tagen (Anrufe und WhatsApp), die Leadgenerierung läuft inzwischen regelmäßig. Eine ROI-Prognose gebe ich bewusst nicht ab — das ist eine eigene Leistung, kein Kennzahlen-Argument für dieses Projekt.
FazitWerbung ohne geprüfte Messung zu starten heißt, das Budget blind auszugeben. Zuerst stelle ich sicher, dass das Ereignis vom Button bis zur Conversion im Konto ankommt, erst dann schalte ich die Anzeigen frei.














